Sind Ikea Möbel schädlich?

Ikea Möbel werden regelmäßig vom Verbrauchermagazin Öko-Test auf Schadstoffe untersucht. Die Testergebnisse zeigten, dass die getesteten Produkte - bis auf wenige Ausnahmen - unbedenklich waren. Der Test im September 2013 (ÖKO-TEST-Magazin 9/2013) [1] beanstandete den Sitzsacks Skoghall sowie die Matratzen für Erwachsene in Hinsicht auf die enthaltene Schadstoffmischung. Die Matrazen schnitten im jüngsten Test jedoch wieder gut ab und enthielten keine bedenklichen Schadstoffe mehr.

Modernes Möbeldesign, immer neue Wohnaccessoires ? und dazu günstige Preise, die Millionen von Menschen in die blau-gelben Möbelhäuser locken. Wo ist bei Ikea der Haken, dürfte sich so manch einer fragen. Ein Thema in diesem Zusammenhang ist die Umweltverträglichkeit der Schweden-Möbel. Dies betrifft einerseits den Umweltschutz, andererseits unsere eigene Gesundheit. Immer wieder wurde über die Jahre Kritik an Ikea-Möbeln laut, da diese gesundheitsgefährdend seien. Die Bedenken sind natürlich nachvollziehbar, besonders da auch Kinderzimmer in aller Welt mit Ikea-Produkten ausgestattet sind. Doch was ist dran am Gesundheitsrisiko durch Möbel von Ikea? Seriöse Tests und eine Analyse der verbauten Materialien geben Aufschluss.

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Serviette bis Sitzsack: Inhaltsstoffe in Ikea-Produkten

Bis in die späten 90er Jahre hinein war es ganz normal, dass viele Produkte PVC (Polyvinylchlorid) enthielten. Auch Ikea nutzte den elastischen Kunststoff, dessen Umweltbelastung relativ hoch ist. Nach anfänglichen Namensänderungen ? aus "PVC" wurde einfach "Kunststoffbeschichtung" ? wurde das PVC tatsächlich langsam aus dem Sortiment verbannt. Seit den 80er Jahren gab es auch immer wieder Berichte über Ausdünstungen von Formaldehyd, das z.B. als Klebstoff in Ikea-Möbeln enthalten ist. Obwohl die Grenzwerte für Formaldehyd-Anteile nicht überschritten wurden, klagten vereinzelte Ikea-Kunden über Husten, Augenreizungen und Hautjucken. Die heutige Situation hat sich verbessert. Ausführliche Tests zum Thema führte das Magazin Öko-Test durch, das schon um die 150 Verkaufsschlager von Ikea unter die Lupe genommen hat. Darunter Möbel, Bettzeug, Teppiche und Spielzeug. Bei vereinzelten Produkten tauchen überhöhte Schadstoffwerte auf. Der Sitzsack Skoghall enthielt zu viel Styrol, eine Servietten-Kollektion hatte krebserregende Stoffe als Bestandteile. Ikea reagiert dann häufig und nimmt Artikel wie die Matratze Sultan Hamnö aus dem Lager, Festzuhalten bleibt, dass sich die Gefahren für Gesundheit und Umwelt bei den Ikea-Möbeln in den letzten 25 Jahren merklich verringert haben.

Woher stammt das Holz?


Wenn man von "schädlichen" Möbeln spricht, ist das nicht nur unmittelbar zu verstehen. Günstige Möbel von großen Herstellern sind das Ende einer langen Produktionskette und bergen noch andere Risiken als die Gesundheitsgefährdung durch Chemikalien. Bei Möbeln geht es meist um die Verarbeitung von Holz. Was die Abholzung der Regenwälder langfristig für negative Auswirkungen hat, sollte längst jedem klar sein. Wie stellt Ikea also sicher, dass es seine Hölzer aus legaler und vor allem nachhaltiger Forstwirtschaft bezieht? Laut Angaben des Konzerns kümmern sich an jedem Ikea-Standort Forst-Experten um die Kontrolle und Nachverfolgung des Holzes aus nachhaltiger Waldwirtschaft, Die Probleme der illegalen Rodung in schlechter kontrollierten Lieferländern wie China und Russland bleibt. Kritik gibt es z.B. auch an der Verwendung von Palmöl in Ikea Kerzen. Ikea selbst beschreibt das Palmöl, für das ebenfalls viele Hektar Wald abgeholzt werden, als verbesserungswürdige Option, die derzeit das geringste Übel darstellt. Hier erfahrt ihr mehr über die Herstellung von IKEA Möbel.


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Einzelnachweise


Ikea-Möbel Wirklich gut und günstig?, ÖKO-TEST-Magazin 9/2013